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Bilder Fuchsjagd 2010
Panröder Fuchsjagd war großer Erfolg
Bleibt es trocken? Diese Frage stellten sich alle, die bei den Vorbereitungen für die diesjährige Fuchsjagd des Reit- und Fahrvereins Panrod mit halfen. Die vielen sorgenvollen Blicke zum Himmel waren dann doch unnötig gewesen, denn Petrus bescherte dem Reitervolk am Sonntag den 26.9. 2010 trockenes Wetter. 24 Reiter erschienen zum Stelldichein auf dem Reitgelände - wesentlich mehr als noch im Vorjahr. Nach der Begrüßungsrede des 1. Vorsitzenden Dieter Hertling und der Jagdherrin Antje von der Kuhlen-Stoll bliesen die Hohensteiner Jagdhornbläser zum Abritt. Dem strengen Protokoll der Fuchsjagd folgend ritt der Fuchs, Eva Ernst aus Strinz Trinitatis, flankiert von zwei „Hunden“, ihren Töchtern Nora und Ellen, voraus. Ihnen dicht auf den Fersen folgte die Jagdherrin mit den Feldführern und Piqueuren des springenden und nicht springenden Feldes. Den Abschluss bildete Elena Hertling als „Lumpensammler“, dem bei jeder traditionellen Jagd eine wichtige Aufgabe zukommt: bei eventuellen Vorkommnissen ist es dieser, der sich um die Zurückbleibenden kümmert, so dass die Jagd nicht unterbrochen werden muss.
Der Traktorkonvoi, der die zahlreichen Zuschauer zu den einzelnen Sprüngen befördert, bestand auch dieses Jahr aus zirka 10 Fahrzeugen, gelenkt von Freiwilligen aus Panrod und Umgebung. Die 17 Kilometer lange Strecke führte die gutgelaunte Gesellschaft über Feldwege und durch Waldpassagen. Zuschauern und Reitern boten sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke in den schönen Untertaunus. Nach Bügeltrunk und einem längeren Stopp am Motor-Cross-Gelände in Kettenbach bildete der Grenzsprung von Rheinland-Pfalz nach Hessen auch dieses Jahr den krönenden Abschluss der abwechslungsreichen Strecke.
Die Jagd selbst wurde mit der Fuchsschwanzsuche auf dem Reitgelände beendet. Nach den Abschlussworten des Vorsitzenden und der Jagdherrin wurde der Tradition folgend jedem Reiter und jedem Hornbläser von einem „Waidmanns Heil“ begleitet der so genannte „Bruch“ überreicht. Danach ging es in die festlich geschmückte Reithalle, wo sich die Gesellschaft mit einer Portion Erbsensuppe und Wurst verdientermassen stärken konnte.
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